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Wie die Digitalisierung die Nachhaltigkeit der Immobilienwirtschaft unterstützten kann

Eingestellt von Redaktion am 12. Januar 2022 09:05:12 MEZ

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Trends von Redaktion

Die Immobilienwirtschaft befasst sich immer wieder mit neuen Trends. Die Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind bei vielen Akteuren der Branche aber schon über einen längeren Zeitraum in den Köpfen verankert. Werden sie einerseits angesichts der stetig knapper werdenden Ressourcen, gesellschaftlichem Umdenken oder politischen Regularien und andererseits aufgrund der (Weiter-)Entwicklung technischer Voraussetzungen zur nachhaltigen Planung sowie Optimierung von Immobilien und deren Nutzung immer wichtiger. Ein mögliches Zusammenspiel der beiden "Trends" bietet ein großes Potenzial für die Zukunft der gesamten Immobilienbranche. Woran wir dabei denken, erfahren Sie in folgendem Artikel. 

Nachhaltigkeit. Was ist das und warum? 

Der Gedanke der Nachhaltigkeit ist mittlerweile seit vielen Jahren ein oft beschriebenes Leitbild für politisches, wirtschaftliches und ökologisches Handeln. Die nachhaltige Entwicklung wird laut Brundtland-Bericht der Vereinten Nationen von 1987 als eine Entwicklung beschrieben, die gewährt, dass künftige Generationen nicht schlechter gestellt sind, ihre Bedürfnisse zu erfüllen, als die gegenwärtig lebende. Mit Blick auf die Immobilienbranche bedeutet das vor allem eine ressourcenschonende Verwendung von Baustoffen sowie eine für die Nutzungsphase energiesparende Bauweise. Nicht zuletzt sind es diese Faktoren, die momentan tatsächlich besonders in den Fokus der Immobilienwirtschaft, der Bauherren, Investoren und letztendlich der Bewohner rücken. 

Neben den oben genannten Faktoren tragen aber auch immer häufiger auftretende Wetterphänomene, wie Stürme, Starkregen, Hochwasser oder Hitzeperioden dazu bei, dass der Nachhaltigkeitsgedanke sich weiter in den Köpfen der Gesellschaft verankert. Den Klimawandel herunterzuspielen oder gar zu verleugnen wäre ein großer Fehler – er wird unseren Alltag erreichen und beeinflussen. Denn er macht letztendlich weder vor unseren Lebensgewohnheiten, noch vor den wirtschaftlichen Plänen und Strategien einer Branche halt. Dabei kann die Immobilienbranche mit ihrem Handeln einen wichtigen Lösungsansatz für einige der genannten Probleme beisteuern und Unterstützung leisten, dem Klimawandel entgegenwirken. 

Was die Digitalisierung mit Nachhaltigkeit zu tun hat 

Wer in der Immobilienbranche also über neue Projekte und damit verbundene Nachhaltigkeit spricht, muss diese Faktoren heutzutage im Auge behalten. Dabei helfen letztendlich auch digitale Lösungen. Der digitale Wandel ermöglicht intelligentere sowie nachhaltigere Prozesse - für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft genauso, wie für Immobiliennutzer - und garantiert damit ein ressourcenschonenderes Handeln.

Entscheidende Unterstützung liefern beispielsweise virtuelle Modelle, erstellt mit BIM (Building Information Modelling). Dabei handelt es sich um ein digitales Planungs- und Steuerungskonzept, mit dem der gesamte Lebenszyklus einer Immobilie auf Grundlage virtueller, digitaler Gebäudeinformationen abgewickelt werden kann. Von der Planung über den Bau bis hin zur Nutzungsphase einer Immobilie. Mittels dieser Methode kann man Einflüsse auf Projektänderungen bezüglich Kosten, Material- oder Energiebedarf unmittelbar sichtbar machen und Optimierungen vornehmen. Der Ressourcenverbrauch einer Immobilie kann ökonomisch und ökologisch optimiert und der gesamte Produktlebenszyklus erfasst werden. 

Energieeffizienz von Immobilien 

Laut Zahlen der Deutschen Energie-Agentur (dena) entfallen 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland auf Gebäude. Dabei kann für die meisten Unternehmen allein eine 30-prozentige Senkung des Energieverbrauchs durch simple Energieeffizienzmaßnahmen möglich gemacht werden – dabei unterstützt beispielsweise digitale Lösung, wie DEXMA. Die Software erlaubt einen vollständigen Echtzeit-Einblick in den Energieverbrauch von öffentlichen Einrichtungen, Firmengebäuden, im Einzelhandel und in der Industrie. Diese Lösung für datengetriebene Energieintelligenz und intelligentes Energiemanagement ist somit ein weiterer digitaler Baustein für das zukunftweisende, nachhaltige Management von Immobilien. 

Mit der zunehmenden Bedeutung von ESG auch in der Immobilienwirtschaft kann die intelligente Software Unternehmen eine wertvolle Unterstützung liefern, um zukünftig ökologischer zu handeln und den Klimaschutz voranzutreiben. Ganz im Sinne des derzeit anherrschenden Nachhaltigkeitsgedanken liefert die intelligente Energiedatenmanagement-Lösungen DEXMA einen Schlüssel zur Minimierung des ökologischen Fußabdrucks von Immobilien und ganzen Organisationen. Durch das Wissen sowie den Einsatz von Daten, die auf künstlicher Intelligenz basieren, können Immobilienmanager, Eigentümer und Betreiber, das Verhalten von Gebäuden analysieren, vorhersagen und effektiv steuern. Das Ergebnis sind niedrigere Energiekosten, die Nachverfolgung der Nutzung natürlicher Ressourcen und eine nachhaltigere Welt.

ESG

ESG hat mittlerweile eine wichtige Rolle in der strategischen Ausrichtung von Unternehmen aller Branchen eingenommen - auch oder sogar besonders in der Immobilienwirtschaft. Die steigenden Energiekosten, Diskussionen über Klimawandel und nachhaltiges Bauen, Enteignungen in Berlin oder Mietstundungen, während der COVID-19-Pandemie zeigen, bereits heute beeinflussen die verschiedensten Stakeholder (Investoren, Mitarbeiter, Mieter, Öffentlichkeit und Politik) die Geschäftsaktivitäten der Branche. ESG hat sich so sehr schnell etabliert und bezieht neben den ökologischen Faktoren (die in der Immobilienwirtschaft sicherlich einen Hauptfaktor darstellen) noch weitere Themenfelder mit ein.


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Smarte Software

Darüber hinaus bietet eine Investition in moderne Smart-Building-Lösungen mit einem möglichen Einsatz IoT-basierter Sensoren zusätzliche Optimierungsvorteile für das Energiemanagement von Immobilien. Zu wisse, wann jemand in einem Büro-(Raum) ist und diesen Raum nur dann zu heizen, zu klimatisieren, zu beleuchten oder zu reinigen spart Energie und Geld. Letzten Endes sind derartige Lösungen gut für die finanzielle Bilanz von Unternehmen sowie die ökologische Bilanz einer Immobilie und natürlich für die Umwelt.  

Maßnahmen zu Energieeffizienz sind also nicht nur sinnvoll, weil die Energiepreise in den letzten 15 Jahren um 200 Prozent gestiegen sind - ein intelligentes und effizientes Energiemanagement kann viele Vorteile mit sich bringen. Und besonders der digitale Wandel ermöglicht intelligentere und nachhaltigere Prozesse, auch im Immobiliensektor, und garantiert damit ein nachhaltiges, ressourcenschonenderes Handeln mit dem Nebeneffekt einer besseren Wirtschaftlichkeit. 

Nachhaltiger aufgrund Digitalisierung 

Nicht nur voneinander getrennt gesehen bieten Digitalisierung und Nachhaltigkeit also große Potenziale, die gesamte Immobilienbranche zu beeinflussen. Hat die Branche doch aufgrund ihres Einflusses auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie von Planung über Bau bis hin zum Betrieb einen großen Anteil an einer nachhaltigen Umsetzung und kann dabei viele Faktoren mithilfe der Digitalisierung weiter optimieren. Letztendlich bietet die Kombination aus einer nachhaltigen Denkweise, unterstützt vom Einsatz digitaler Lösungen während der unterschiedlichen Phasen von Gebäuden enorme Potenziale für die Effizienzsteigerung in verschiedensten Bereichen der Immobilienbranche - sei es beim Energieverbrauch bzw. -management oder dem Bau von Immobilien. 

Digitale Verbrauchserfassung – energieeffizient mit smarten Technologien 

Als Maßnahme für eine nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung von Immobilien ist die EED am 01. Januar in Kraft getreten. Die Richtlinie definiert eine Anforderung an die Fernablesbarkeit von Zählern und Heizkostenverteilern für die Wärme-, Kälte- und Wasserversorgung. So erhalten Verbraucher klare Rechtsansprüche für eine kosteneffiziente, regelmäßige Bereitstellung von Verbrauchsinformationen, um häufiger und besser über ihren Energieverbrauch informiert zu werden. Die bisherige, jährliche Heizkostenabrechnung wird durch monatliche Verbrauchsinformationen ergänzt, die Bewohner sich auf elektronischem Weg zustellen lassen können oder auf die sie ganz einfach über eine Internetplattform bzw. per App auf dem Smartphone zugreifen können. Das soll viele Verbraucher stärker für den bewussten Umgang mit Energie sensibilisieren. Softwarelösungen für das Immobilienmanagement erleichtern Verwaltern von großen Immobilienbeständen mit integrierten Tools diese Aufgabe und unterstützen bei einer unkomplizierten Übermittelung der Verbrauchsinformationen an Mieter. 

Effiziente Betriebsphase von Immobilien 

Anhand von Nutzungs- und Verbrauchssituationen können Unternehmen, Mieter und Immobiliennutzer ihren Energieverbrauch anpassen und nachhaltig steuern. Werden Immobilien und deren Nutzung mithilfe digitaler Lösungen aussagekräftig analysiert, dementsprechend nachhaltig automatisiert sowie effektiv gesteuert, sind effiziente Optimierung des Energieverbrauches und Einsparmöglichkeiten einfach umsetzbar - Verbräuche und Kosten können mit derartigen digitalen Technologien immer weiter reduziert werden. 

Denn besonders die Betriebsphase spielt im Lebenszyklus von Immobilien eine sehr große Rolle. Digitale Technologien versprechen aufgrund einer intelligenten Bewirtschaftung sowie Nutzung von Gebäuden dabei einen großen Fortschritt und riesigen Mehrwert für die Energieeffizienz sowie die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Für die Zukunftsfähigkeit einer Immobilie lohnt es sich demnach auf digitale Lösungen für ein nachhaltiges und wirtschaftliches Management von Immobilien zu setzen. Aufgrund des Klimawandels dürften die gesetzlichen Vorgaben für Immobilien zukünftig immer strenger werden. Dank digitaler Lösungen für die Planung und den Bau von Immobilien sowie Software für das Immobilienmanagement ist eine nachhaltige Gestaltung der vieler energieintensiven Prozesse in der Immobilienbranche deutlich leichter möglich, da sie wesentlich intelligenter ablaufen können als bisher. Objekte, die nachhaltige und digitalisierte Anforderungen erfüllen, sind letztendlich zukunftssicherer und besitzen weniger Risiken. 

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