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Planung einer energetischen Sanierung – Software für das Immobilienmanagement als Unterstützung nutzen

Eingestellt von Redaktion am 9. Mai 2018 15:58:27 MESZ

KW_19_Energetische Sanierung

Management & Verwaltung von Redaktion

Die energetische Sanierung von Gebäuden schwirrt bei vielen Immobilienunternehmen und bei genauso vielen Eigentümern momentan im Hinterkopf. Aufgrund hoher Investitionskosten fragen sich viele, welcher Aufwand dahinter steckt und welchen Mehrwert man am Ende davon hat. Mit dem Einsatz digitaler Lösungen wird der planerische Aufwand minimiert und die Vorteile einer Modernisierung von Immobilien kommen schneller zum tragen. Was man bei der Planung einer energetischen Sanierung also beachten sollte und welche Vorteile beispielsweise der Einsatz einer Software für das Immobilienmanagement mit sich bringt, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst. 

Warum energetisch sanieren? 

Eine defekte technische Anlagen, wie Heizung oder Therme, statische Probleme, Wetter- und Wasserschäden. Neben der Möglichkeit, Kosten zu sparen, waren das früher oft die Hauptgründe für eine energetische Sanierung von Immobilien. Doch in einer Zeit, in der viele Menschen einfach ökologischer denken, weil die zunehmende CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre die Umwelt, das Klima und langfristig somit auch das Wetter beeinflusst, ist es notwendig geworden, Energie zu sparen und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Neben diesem ökologischen Effekt, sorgt eine energetische Sanierung während der im Sommer wärmeren bzw. heißen Tage, aufgrund der damit einhergehende Dämmung von Fassade und Dach, auch für ein besseres Raumklima und somit einen höheren Komfort im Inneren von Gebäude. Zudem bringt sie da, wo Bewohner auf eine gesunde Lebensweise in den eigenen vier Wänden achten, zusätzliche Vorteile mit sich - denn durch ein verbessertes Raumklima und die Regulation entstehender Feuchtigkeit kann die energetische Sanierung auch hier ihren Anteil dazu beitragen.

Wie plant man die energetische Sanierung effizient?

Wer eine energetische Sanierung plant, will so effizient wie möglich vorgehen. Das ganze Gebäude auf ein Mal zu modernisieren ist mit hohem finanziellen Aufwand verbunden. Wo fängt man also an? Wovon hat man am ehesten einen direkten Nutzen? Und wo lässt sich noch eine Weile warten? Ob die Dämmung der Fassade, eine Dachdämmung, neue Fenster oder der Einbau einer Wärmepumpe, die durchführbaren Maßnahmen der energetischen Sanierung sind groß und in nahezu jedem Fall sinnvoll, um die Umwelt zu schonen und die Ausgaben für Energie zu verringern. Die energetischen Sanierungsschritte aufzuspalten ist daher beispielsweise eine Möglichkeit, nicht sofort alles in einem Zug zu erledigen - sie kann notfalls sogar über mehrere Jahre gestreckt werden. Denn es gibt fünf grobe Maßnahmen, die bei einer Modernisierung von Immobilien umgesetzt eine Rolle spielen - eine veraltete Heizung, undichte Fenster, schlecht gedämmte Dächer und Fassaden sowie ungedämmte Kellerdecken sind die größten Energiefresser in alten Immobilien. Eine große Aufgabe also, bei der eine Software für das Immobilienmanagement mithilfe von Terminwiedervorlagen oder aber der Organisation aller Angebotsanfragen an Dienstleister und Handwerker sowie der entsprechenden Verwaltung der dazugehörigen Aufträge effektiv unterstützen kann.

Meist wissen Immobilienbesitzer und Immobilienverwaltungen, was an ihren Immobilien nicht stimmt. Sie, oder die Mieter, merken, dass beispielsweise die Heizung schwächelt oder dass durch einen Spalt an dem einen oder anderen Fenstern Zugluft strömt. Genau diese Auffälligkeiten sollten auch vorgeben, wie eine energetische Sanierung von dem jeweiligen Gebäude umgesetzt wird. Für die Praxis gilt meist - einen optimalen Fahrplan für die energetische Sanierung gibt es nicht. Denn alle Immobilien sind unterschiedlich und mit großer Wahrscheinlichkeit auch unterschiedlich stark verschlissen. Besonders wenn man einen großen Bestand verwaltet, sollte man sich also einen Überblick verschaffen und mit einer Software für das Immobilienmanagement festhalten und abbilden, was es an den jeweiligen Immobilien auszubessern gibt - auch Schadensmeldungen von Mietern können damit unproblematisch aufgenommen und organisiert werden.  Neben dieser großen Sammlung von Daten und Informationen zu allen Gebäuden aus einem Verwaltungsbestand gibt es in manchen Softwarelösungen genau für den Fall einer möglichen Modernisierung Module, in denen beispielsweise alle Informationen zu technischen Anlagen, wie beispielsweise der Heizungsanlage, inbegriffen den dazugehörigen Terminen für Wartung und Reparatur, organisiert werden können. Die vielen überaus arbeitsintensiv erscheinende Planung von Sanierungsarbeiten kann mit den modernen technischen Lösungen effektiv organisiert werden. 

Letztendlich sollte man bei der energetischen Sanierung dort beginnen, wo etwas kaputt oder verschlissen ist. Bei einer Immobilie ist es die Heizung, bei der nächsten sind es die Fenster, das Dach oder die Haustür - das hängt oft schlichtweg von der Nutzung und dem Lebensalter der Immobilie ab. Denn die im Gebäude verbauten Anlagen und Bauteile haben eine unterschiedliche Nutzungsdauer und entsprechend verschieden sind die Modernisierungszyklen.

Bestenfalls sollte eine energetische Sanierung von außen nach innen geschehen, indem man zuerst die Fassaden dämmt - eine gute neue Dämmung verringert nicht nur den Energiebedarf, sodass die später neu gewählte Heizung letztendlich viel kleiner ausfallen kann, sondern die Dämmung bringt auch den Vorteil eines besseren Raumklimas an warmen bzw. heißen Tagen mit sich. Wer umgekehrt vorgeht und erst die Heizung erneuert, muss unlogischerweise weiterhin ein Haus beheizen, das viel Energie verbraucht und wenn es irgendwann komplett saniert ist, ist die neue Heizung viel zu groß. Daher sollte man bestenfalls ein Gesamtkonzept für die energetische Sanierung im Kopf haben. Denn ist ein Schwachpunkt an einer Immobilie ausgemacht, reicht es oftmals nicht aus, nur diesen zu beseitigen. Denn jede Maßnahme an Heizung oder Fassade kann die energetische Situation eines Gebäudes verändern. So sollten beispielsweise auch immer die Fenster und die lichtundurchlässigen Teile der Fassade gemeinsam betrachtet werden.

Oft ist es so, dass gute Fenster heutzutage kaum Wärmeverluste haben und unter Berücksichtigung der solaren Zugewinne teilweise wärmer als eine Wand sein können. Werden also solche Fenster in schlecht gedämmte Wände eingebaut, ohne die Gesamtsituation genauer zu untersuchen, kann es Probleme geben. Dann schlägt sich beispielsweise die Feuchtigkeit an der schwächsten Stelle nieder, und es können Schäden entstehen. Genauso wichtig ist es gewisse Schnittstellen zu beachten - zum Beispiel die Übergänge vom Dach zur Fassade oder von den Fenstern zur Außenwand. Sie sollten für künftige Sanierungsschritte schon vorbereitet werden. Dann hält sich der Aufwand später in Grenzen.

Mithilfe einer Software für das Immobilienmanagement richtig geplant und über einen längeren Zeitraum verteilt, kann eine Immobilienverwaltung die energetische Sanierung ihres Bestandes gut stemmen und später von den Vorteilen einer besseren Vermarktung der Immobilien profitieren.

Topics: Management & Verwaltung


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