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Modulares Bauen II – Gewerbeimmobilien schnell errichten und während der Nutzungsphase flexibel bleiben

Eingestellt von Jens Hoffstiepel am 2. August 2017 10:57:23 MESZ

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Trends von Jens Hoffstiepel

In der letzten Woche haben wir Ihnen in unserem Blog-Artikel aufzeigen können, dass mithilfe des modularen Bauens schnell, kostengünstig und nachhaltig bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Aber auch im Bereich der Büro- und Gewerbeimmobilien fehlt es in manchen Regionen Deutschlands an passenden Angeboten. Hier lesen Sie, wie die modulare Bauweise auch in diesem Segment Abhilfe schaffen kann.

Ausschlaggebende Kriterien: Kurze Bauzeit, die kostengünstige Errichtung sowie die Flexibilität des Gebäudes.

Die Stadt Köln geht mit gutem Beispiel voran. Weil schon bei der Planung für die Renovierung des derzeit noch genutzten Gebäudes der Arbeitsagentur die Kosten sowie der Aufwand im Vergleich zu einem Neubau zu hoch waren, hat sich die Stadt entschlossen einen komplett neuen Komplex zu errichten. Bei der Ausschreibung fiel die Wahl auf einen modularen Bau der ALHO Holding GmbH. Ausschlaggebende Kriterien dabei waren die kurze Bauzeit, die kostengünstige Errichtung sowie die Flexibilität des Gebäudes. Für den Neubau werden „die entsprechenden Stahl-Bauteile seriell vorgefertigt und dann wie ein „Lego für Große“ – so ein Firmensprecher – in Köln zusammengesetzt. Diese Bauweise erlaube auch einen schnellen Umbau auf aktuelle Bedürfnisse wie die Beratung von Flüchtlingen.“* Auf diese Weise soll in nur ca. zwölf Monaten das neue Gebäude errichtet werden und zum 31. Dezember 2017 bezugsfertig sein.

Die Flexibilität spielt gerade bei Gewerbeimmobilien eine große Rolle - Unterschiedliche Mieter haben oft unterschiedliche Bedürfnisse und mit Hilfe der modularen Bauweise kann man darauf reagieren.

Die Flexibilität spielt bei Gewerbeimmobilien eine große Rolle. Besonders bei Bürokomplexen ist eine Anpassung der Flächen häufiger von Nöten. Unterschiedliche Mieter haben oft unterschiedliche Bedürfnisse und mittels des modularen Bauens kann man darauf reagieren – sogar spontan. Wie man es am Beispiel der Arbeitsagentur in Köln sieht. Die Büros bzw. Flächen die zunächst für die Beratung von Flüchtlingen genutzt werden, können in der späteren Nutzungsphase der Immobilie problemlos einem anderen Nutzungszweck angepasst werden, seien es Büros, sei es ein Wartebereich, egal ob groß oder klein. Wände hinzufügen oder wegnehmen, bei der modularen Bauweise stellt das kaum ein Problem dar.

Virtueller Rundgang und zeitgenauer Montagetermin.

Die digitalisierte dreidimensionale Planung von Immobilien lässt uns heutzutage auch schon vor der Fertigstellung einen Blick auf in das Gebäude werfen. So zeigt uns beispielsweise eine virtuelle Animation, wie ein Teil des Inneren der zukünftigen Arbeitsagentur in Köln aussehen wird. Die Verwendung von BIM sowie die Vorfertigung der einzelnen Module bei diesem Bauverfahren schafft es sogar uns Zeitgenau zu sagen, wann die einzelnen Gebäudeteile der neuen Arbeitsagentur in Köln montiert werden. So veröffentlichte ALHO beispielsweise die Montagetermine auf der Firmeneigenen Website.

Die bei der Planung und dem Bau zusammengetragenen Informationen sind für die Nutzungsphase solcher Gebäude besonders wichtig um die spätere Flexibilität organisieren zu können und bei Umbaumaßnahmen exakt zu wissen, welche Flächen veränderbar sind und welche Wände verschoben werden können. Dazu ist eine Software sinnvoll, in die der alle Informationen zusammengetragen werden und die variable Flächen problemlos verwalten kann.

Die Vorteile des vergleichsweise günstigen Baupreises, der kurzen Bauzeit sowie der größtenteils planmäßigen Umsetzung, veranlassen viele Bauherren von Gewerbeimmobilien sich der modularen Bauweise zu bedienen. So wurde beispielsweise auch das neue Airport-Hotel in Wien in Systembauweise errichtet, um nur ein weiteres von vielen Beispielen zu nennen. In nur zwölf Monaten vom ersten Spatenstich bis zur Eröffnung wurde ein moderner Hotelkomplex mit 405 Zimmern errichtet - das ist mit der traditionellen Bauweise kaum möglich.

Kein Wunder, dass modulares Bauen voll im Trend liegt, wie eine Studie von Horváth & Partners bestätigt. Die Managementberatung hat dazu im Auftrag von Algeco, dem Marktführer für modulare Raumlösungen, Investitionsentscheider und Führungskräfte im Immobilienbereich befragt.

Die Studie dazu können Sie sich hier anschauen.

*http://www.koeln.de/koeln/die_domstadt/arbeitsagentur-zieht-nach-ossendorf_1021837.html

Topics: Trends


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