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Moderne Immobilienverwaltung: Wie Sie Ihre Serviceangebote und Personalentwicklung optimieren

Eingestellt von Redaktion am 27. Januar 2017 16:25:36 MEZ

Moderne Immobilienverwaltung

Management & Verwaltung von Redaktion

Ihr Job wird komplexer. Immobilienverwalter spielen heutzutage eine viel umfassendere Rolle als früher. Statt sich nur um die Zustandsbewahrung von Immobilien zu kümmern, treiben Sie die Digitalisierung der Verwaltung und Modernisierung einzelner Wohnungen oder des gesamten Hauses voran. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Personalentwicklung optimieren und welche Serviceangebote sich Ihre Kunden wünschen.

 

Kundennähe durch regionale Betreuung

Gehen Sie dorthin, wo die für Sie relevanten Märkte sind. Je nach Größe Ihres Unternehmens kann es sinnvoll sein, über mehrere Regionen verteilt Liegenschaften einzurichten und entsprechende Kundennetzwerke zu knüpfen.

Die Spezialisierung auf bestimmte Regionen oder Städte birgt viele Vorteile für Sie. Wenn Sie beispielsweise die deutschen Metropolen, den Großraum München oder andere urbane Regionen abdecken, können Sie sich nah an den jeweiligen Objekten und dem regionalen Markt bewegen. Schaffen Sie, wenn möglich, ein Büro und Ansprechpartner direkt vor Ort und treten Sie oder Ihre Mitarbeiter als Vertrauenspersonen auf, die Land und Leute kennen, die Mentalität verinnerlicht haben und regionale Besonderheiten berücksichtigen. So haben Sie die Chance zu expandieren und erzeugen durch Kundennähe gleichzeitig einen guten Service .

Erfolgsfaktor Systematische Personalentwicklung

Was früher kaum mehr als ein erweiterter Hausmeisterdienst war, ist heute ein breitgefächertes Aufgabenfeld mit wachsender Leistungsorientierung. Der moderne Immobilienverwalter tritt als kompetenter, empathischer und serviceorientierter Manager auf, der sich sicher sowie vorausschauend in den verschiedensten Metiers wie Verwaltung, Technik, Organisation, Recht und Service bewegt. Die Anforderungen an Mitarbeiter in der Immobilienbranche erhöhen sich entsprechend von Jahr zu Jahr. Eine systematische Personalentwicklung wird dadurch immer essenzieller.

Setzen Sie verstärkt auf interne Schulungen, um Ihre Mitarbeiter insbesondere für Digitalisierungsprozesse fit zu machen. Mit Methoden wie dem 9-Box-Modell kultivieren Sie die individuellen Talente jedes Einzelnen.

Neuen Mitarbeitern können Sie Mentoren zuteilen, um die Integration zu beschleunigen. Bei der Suche nach neuen Fachkräften helfen Ihnen externe Stellen. Die Deutsche Immobilien-Akademie (DIA) etwa vermittelt zwischen Studierenden und personalsuchenden Unternehmen. Die DIA analysiert die besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse von Studenten und entscheidet, zu welchem Betrieb die angehenden Absolventen jeweils am besten passen.

Feste Bürozeiten waren gestern

Verabschieden Sie sich von der klassischen Büroarbeit. Der moderne Immobilienverwalter hat seinen Arbeitsplatz dort, wo die Arbeit gerade anfällt. Das kann beim Kunden vor Ort, in der Verwaltungszentrale am Schreibtisch oder auch im Homeoffice sein.

Insbesondere jüngere Menschen wollen oft keine traditionellen Arbeitszeiten mehr, die sie zwischen 9 und 17 Uhr an einem Schreibtisch bindet. Bieten Sie Raum für zeitliche Flexibilität und ermöglichen Sie, die Arbeit alternativ zu den herkömmlichen Bürozeiten auch am Abend oder Wochenende zu erledigen.

Stellen Sie Ihren Mitarbeitern eine digitale Infrastruktur aus Laptop, Smartphone und Online-Vernetzung zur Verfügung, damit sie von jedem Standort aus effektiv allein oder in Teams arbeiten können. Konferenz-Apps wie Skype und Online-Projekttools wie Trello sind für die mobile Zusammenarbeit über unterschiedliche Orte hinweg unerlässlich.

Bieten Sie Onlineportale und kostenlose Hotlines

Zusatzleistungen zu Ihren Kerndiensten helfen Ihnen dabei, gegen die Konkurrenz zu bestehen. Punkten Sie mit dem Service-Aspekt Ihrer Arbeit, der in der Immobilienbranche oft noch vernachlässigt wird. Richten Sie etwa kostenlose und am Wochenende erreichbare Hotlines ein. Auch Online-Portale, wie das „My Immo-Connect-Portal", über die Ihre Kunden Dinge wie Terminanfragen und Kündigungen einreichen können, erleichtern den Kontakt.

Sie sollten Kundendaten online über Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) oder eine Verwaltungssoftware sammeln und für die Optimierung Ihrer Dienstleistungen nutzen. Nur wenn Sie alle Kontaktinformationen, Mieterakten, Reparaturaufträge und Schadensmeldungen jedes Kunden an einem Ort bündeln und stets abrufbar haben, können Sie bei einer Kontaktaufnahme umgehend spezifische Lösungen präsentieren – hier bietet sich eine Lösung wie iX-Haus von Crem Solutions an. Kunden erwarten heutzutage zudem, dass Sie über Social-Media-Dienste wie Facebook und Xing erreichbar sind.

Welche Nutzer welche Dienstleistungen erwarten

Unterschiedliche Altersgruppen erwarten unterschiedliche Schwerpunkte bei Dienstleistungen. Für die Ü50-Generation (Silver Surfer) spielt der soziale Aspekt von Mieterportalen eine große Rolle. Sie wollen Mieterfeste und ähnliches auch online über einen Veranstaltungskalender dargestellt bekommen. Gleichzeitig besteht diese Gruppe auf einen höchstmöglichen Schutz persönlicher Daten und ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit.

Junge Mieter unter 30 Jahren nutzen Ihr Onlineportal vorrangig, um Formulare herunterzuladen oder direkt online auszufüllen und Mängel zu melden. Der soziale Aspekt spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Senioren (ab 65 Jahre) legen viel Wert auf barrierefreies Wohnen und altersgerechte Assistenzsysteme. Die bevorzugte Kommunikationsform bleibt das Telefon. Aber auch ältere Nutzer entdecken das Internet zunehmend als wichtiges Kommunikations- und Informationsmedium. Gestalten Sie Ihr Onlineportal entsprechend übersichtlich und selbsterklärend, um auch Senioren die Partizipation zu ermöglichen.

Eigentümer wenden sich aus anderen Gründen an Sie als Mieter. Eigentümer wollen die Verwaltung ihres Hauses oder ihrer Wohnung meist nur unkompliziert an Sie abtreten. Im Anschluss erwarten sie, über alle wichtigen Vorkommnisse informiert zu werden. Geben Sie Eigentümern online etwa Zugriff auf Mietverträge, Abrechnungen und weitere Mieterdaten.

Fazit

Nur als Allrounder, der sich bestens mit der Marktsituation, Personalentwicklung, den Mieter- und Kundenbedürfnissen auskennt, haben Sie eine Chance gegen Ihre immer besser aufgestellten Hausverwalter-Konkurrenten. Nehmen Sie die Herausforderung an – es lohnt sich und wird sich bei entsprechendem Engagement für Sie auszahlen.

Weitere Tipps zur Ihrer Digital Business Transformation finden Sie hier.

Topics: Management & Verwaltung


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