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Mitarbeitermarketing - Was die Generation Y sich von der Arbeit in der Immobilienwirtschaft erhofft

Eingestellt von Jens Hoffstiepel am 1. Juni 2018 09:33:55 MESZ

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Management & Verwaltung von Jens Hoffstiepel

Die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft wird immer wieder als der entscheidende Faktor für die Zukunftssicherheit der Unternehmen der Branche angepriesen. Dabei wird oft ein Aspekt außer Acht gelassen, der gleichermaßen sowohl für die Digitalisierung als auch die Zukunftssicherheit der Unternehmen äußerst entscheidend ist – die Unternehmen benötigen qualifizierte Mitarbeiter, die sowohl mit den neuen Technologien umzugehen wissen als auch die immobilienwirtschaftlichen Kenntnisse besitzen, die in der Branche vonnöten sind. Diese Mitarbeiter finden sich oft in einer bestimmten Altersgruppe - der Generation Y. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und welche Ansprüche die Mitarbeiter der Zukunft an ihren Arbeitsplatz stellen, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst.

Was ist die Generation Y 

Mit Generation Y wird oft die Generation bezeichnet, die je nach Auslegung im Zeitraum von etwa 1980 bis 2000 geboren wurde. Besonders diese Altersgruppe wird für den Arbeitsmarkt so interessant empfunden und mit einem eigenen Begriff gekennzeichnet, da sie die Erste Generation darstellt, die größtenteils in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist und somit auch als die ersten "Digital Natives" bezeichnet wird. Sie hat also den Umgang mit digitalen Technologien vom "ersten Moment" an gelernt und gilt daher als digital gut ausgebildet und zeichnet sich durch einen oft technikaffinen Lebensstil aus.  

Warum die Generation Y – eine Studie von Catella 

Gründe, weshalb genau diese Mitglieder dieser Generation als wertvolle Mitarbeiter gelten und für viele Unternehmen in den Fokus rücken – auch für die Immobilienwirtschaft. Daher hat Catella zu diesem Thema eine Studie durchgeführt. Wichtig war es, zu erfahren, welche Prägung die Generation Y auf den heutigen Arbeitsalltag in der Immobilienbranche hat und welche Wünsche sowie Erwartungen oder Wissen und Unkenntnis dieser Gruppe auf eine insgesamt noch immer traditionelle, recht träge Branchenstruktur der Immobilienwirtschaft treffen? Das Ergebnis ist wenig überraschend - es gibt einen grundlegenden Sinneswandel. Vor allem die Anforderungen und Einstellungen gegenüber dem Arbeitsleben haben sich bei den jungen Menschen geändert. 

Ein gutes Mitarbeitermarketing bzw. Emlpoyer Branding ist daher heute äußerst wichtig, denn aus fordernden Ansprüchen an neue Mitarbeiter vonseiten potenzieller Arbeitgeber wird immer stärker ein Werben um die guten, qualifizierten Arbeitskräfte von morgen. Aber was müssen Unternehmen der Immobilienwirtschaft bieten, um diese wertvollen Mitarbeiter für sich zu gewinne – was erwarten die Berufsanfänger von ihrem neuen Arbeitgeber? 

Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeiten 

Für ihr Berufsleben wird den jungen Menschen laut der Studie eine gute Verknüpfung von Arbeits- und Privatleben immer wichtiger. Das heißt eine Work-Life-Balance inklusive des Wunsches nach flexiblen Arbeitszeitmodellen und Mobilität sind ausschlaggebende Faktoren für die Zufriedenheit mit dem Job. Faktoren, die gewisse Voraussetzungen in den Immobilienunternehmen erfordern. So ist in den Unternehmen eine digitale Struktur zu schaffen, die es beispielsweise ermöglicht aus dem Homeoffice oder von unterwegs zu arbeiten – eine ERP-Software für die Immobilienwirtschaft oder Software für das Immobilienmanagement sollte daher zur Ausstattung eines jeden modern aufgestellten Unternehmens der Immobilienwirtschaft gehören. 

Hoher technologischer Standard als Voraussetzung 

Ein Aspekt, der von der Mehrheit der Studienteilnehmer auch als notwendige Voraussetzung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz bezeichnet wird - sie sehen einen hohen technologischen Standard in Unternehmen als Grundlage für das Arbeiten und Kommunizieren sowie als notwendige Bedingung an, um einen Job anzunehmen.  

Gehalts- und Karriereaspekte ausschlaggebend aber immaterielle Faktoren zunehmend wichtig 

Neben diesem Attribut sind die Gehalts- und Karriereaspekte aber weiterhin mit Abstand die wichtigsten Aspekte bei der Arbeitgeberwahl - jedoch sind dieser Generation zunehmend immaterielle Faktoren wie Anerkennung, Lob, soziale Beziehungen bei der Arbeit sowie eine gute Arbeitsatmosphäre beispielsweise in einem modernen Büro von hoher Bedeutung. Die grundlegende, entscheidenden Kriterien für die Wahl eines Jobs beschreiben sich also immer mehr durch eine Kombination aus sozialen Komponenten und einem fairen Gehalt.  

Generation Y trotz Forderungen den Ansprüchen an sie bewusst 

Die Generation scheint sich laut Studie neben all den Anforderungen an Arbeitnehmer aber dennoch bewusst, dass sie dafür auch einiges leisten muss. Qualifikationen wie räumliche und zeitliche Flexibilität für den Job, Sozialkompetenz und einem guten Studienabschluss ordnen sie eine hohe Bedeutung für den Wettbewerb am Arbeitsmarkt zu. 

Passen Sie Ihr Unternehmen also bestenfalls den Anforderungen der Generation Y an und sichern sich die qualifizierten Mitarbeiter von morgen und somit den Weg Ihres Unternehmens in die Zukunft. Unternehmen, die schon jetzt eine digitale Arbeitsweise und ein modern gestaltetes Büro mit hochwertiger technischer Ausstattung anbieten, haben Vorteile auf dem Arbeitsmarkt.  
Nichts tun, und auf die nächste Bewerbung zu warten reicht heute oft nicht mehr aus - besonders gut qualifizierte Mitarbeiter sind heute schwer zu finden und können sich ihre Jobs oft aussuchen. Mithilfe des klassischen Recruitings allein wird es immer weniger gelingen, Fachpersonal anzuwerben – der Markt an qualifizierten Mitarbeitern wird kleiner 

Topics: Management & Verwaltung


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