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Immobilien-Daten: Mehrwert für Immobilienwirtschaft & Immobiliennutzer

Eingestellt von Jens Hoffstiepel am 21. April 2021 09:40:03 MESZ

Datenmanagement

Digitales & Technologie von Jens Hoffstiepel

Immer mehr Immobilienunternehmen investieren verstärkt in die Digitalisierung. Ein großes Potenzial wird dabei in der Nutzung der zur Verfügung stehenden Daten zugeschrieben. Das Sammeln, Auswerten und letztendlich Verwenden von Daten wird zukünftig die Grundlage für eine Vielzahl interner Arbeitsprozesse und angebotener Dienstleistungen, Services und Geschäftsmodelle sein – auch das Analysieren von Daten über die Immobiliennutzung mithilfe von Smart-Building-Tools wird zu einem entscheidenden Faktor. Ein effizientes Datenmanagement spielt in der digitalisierten Zukunft für die Unternehmen in der Immobilienwirtschaft daher eine zentrale Rolle. Doch was verbirgt sich hinter diesem Trend? 

Das Potenzial der Daten 

Wer einen Blick in die Zukunft der Immobilienwirtschaft wirft, kommt nicht an der Digitalisierung vorbei. Damit oft einhergehend ist die Verarbeitung und Verwendung von Daten ein zentrales Thema geworden. ”Big Data” wurde in der Branche lange vernachlässigt. Mit Fortschreiten der Digitalisierung und den Möglichkeiten des Internet of Things, von Smart-Building-Lösungen, Cloud Services und von Künstlicher Intelligenz erkennt auch die Immobilienbranche jedoch immer mehr, welches Potenzial sich in ihren Daten verbirgt. 

Die Immobilienbranche wird sich weiterentwickeln und verändern  

Die Digitalisierung und dabei besonders der Umgang mit den vielen zur Verfügung stehenden Daten werden weiterhin für beispiellose Veränderungen in der Branche sorgen - sowohl der Blickwinkel auf die Immobilie an sich, also das Gebäude und dessen Nutzung beispielsweise von Büros, als auch die Arbeitsweise bei internen Prozessen sowie die angebotenen Dienstleistungen für die Immobiliennutzer werden sich damit drastisch weiterentwickeln bzw. verändern. Die Automatisierung von alltäglichen Aufgaben in der Immobilienverwaltung mithilfe von Softwarelösungen für das Immobilienmanagement oder effektives Flächen- und Energiemanagement bzw. Raumbuchungs- und Flächen-Monitoring mithilfe moderner Smart-Building-Lösungen sind dabei nur einige Beispiele, auf die neue Technologien und das Sammeln von Daten ihre Auswirkung haben. 

Datenriese Immobilienwirtschaft 

Denn kaum in einer anderen Branche sind so viele Daten verfügbar bzw. werden so viele und vielfältige Daten gesammelt, wie in der Immobilienbranche. Neben den heute zu einem Großteil schon bestehenden personenbezogenen Daten wird die Sammlung zukünftig um ein Vielfaches ergänzt. Aufgrund der Nutzung von BIM (Building Information Modeling) sowie der Ausweitung von Smart-Building-Lösungen wird die Immobilie selbst immer mehr zum transparenten Datenlieferanten - Sensoren machen dies möglich. Sie sammeln beispielsweise Daten über Energieverbrauch und Flächennutzung, die in Echtzeit an Smart-Building-Plattformen weitergegeben werden, um Aktionen auszulösen. 

Datenmanagement als entscheidender Faktor 

Tatsächlich ist mit „Big Data“, also der umfassenden Datensammlung, aber noch nichts gewonnen, wenn Datensätze nicht für konkrete Analysen zur Verfügung gestellt werden können. Genau dort kommt das Datenmanagement in Spiel. Denn Daten allein zu sammeln reicht nicht. Die Daten müssen einheitlich, sorgfältig und datenschutzrechtlich sicher abgelegt, organisiert und ausgewertet werden. Erst dann können sie gewinnbringend für die Verbesserung interner Prozesse in Unternehmen der Immobilienwirtschaft eingesetzt und für Dienstleistungen sowie Services zur Komfortsteigerung für Kunden, Mieter und Nutzer verwendet werden.  

So etwas passiert beispielsweise in modernen Softwarelösungen für das Immobilienmanagement sowie Smart-Building-Lösungen, mit denen beispielsweise detaillierte Berichte der Raum- und Arbeitsplatznutzung zur Reduzierung von angemieteten Flächen erstellt werden können oder in Zeiten von COVID-19 eine sichere Nutzung des Arbeitsplatzes möglich gemacht wird.

Standards, Software und Software 

Für ein übergreifendes effektives Datenmanagement bedarf es, neben Softwarelösungen für das Immobilienmanagement und einer Smart-Building-Plattform, aber auch gewisse Datenstandards. Denn die Daten/Informationen müssen über Schnittstellen mit weiteren angrenzenden und mitunter spezialisierten Softwarelösungen für Teilbereiche der Immobilienwirtschaft (Proptechs) ausgetauscht werden können. Nur dann können die heute breit gefächerten Anforderungen an ein Immobilienmanagement erfolgreich und zeitgemäß abgebildet werden. 

Bedenkt man die Menge an Daten, die jetzt schon verfügbar und zukünftig noch weitreichender aus Immobilien und über deren Nutzer sowie ihr Verhalten generierbar sind, so ist es eine naheliegende Schlussfolgerung, dass Unternehmen, die eine organisierte Verarbeitung sowohl von Immobilien- als auch Nutzerdaten mithilfe von Softwarelösungen im Fokus haben, einen großen Mehrwert generieren können. 

Offen sein – Zukunft gestalten 

Denn die datengetriebenen Entwicklungen in der Immobilienbranche sind keine Fiktion, sondern Tatsache und teilweise heute schon im Einsatz. Die gesamte Immobilienwirtschaft wird in den nächsten Jahren von Big Data, Cloud Services, Internet of Things, smarten Lösungen für Gebäude und entsprechenden Softwarelösungen zur Auswertung und Steuerung der Technologien weiter revolutioniert. Die Erfahrung lehrt: Was für den Endkunden praktisch und nützlich ist, wird auch umgesetzt. Für die Beteiligten in der Immobilienbranche ist es daher wichtig, offen für die unaufhaltsame Entwicklung zu sein und ihre Zukunft aktiv zu gestalten. 

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Topics: Digitales & Technologie


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