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Einbruchschutz –  Wie die Smart Home Technologie vor unerwünschtem Besuch schützen kann

Eingestellt von Redaktion am 14. Juni 2018 08:36:14 MESZ

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Digitales & Technologie von Redaktion (Foto: Paweł Kadysz, www.pexels.com)

Die Urlaubszeit beginnt und damit auch die Einbruchszeit. Statistisch gesehen steigt die Anzahl der Wohnungseinbrüche in der Urlaubszeit zwar nicht signifikant an, allerdings finden Einbrecher während dieser Tage vielfach sehr einladende Begebenheiten vor. Lange heruntergelassene Rollläden oder ein überfüllter Briefkasten sind oft Indizien, dass über einen längeren Zeitraum niemand in der Wohnung oder im Haus ist - daher sollte man zumindest den Anschein erwecken, die Wohnung sei belebt. Welche technischen Möglichkeiten es heute gibt und wie Smart Home Systeme gegen einen eventuellen Einbruch helfen und so gleichzeitig die Immobilienvermarktung in der Immobilienwirtschaft unterstützt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Smart Home Technologien machen es den Einbrechern schwieriger 

Der Schrecken ist groß. Man kommt aus dem Urlaub zurück und die Haustür oder ein Fenster ist aufgebrochen. In der Wohnung herrscht Chaos und die Wertsachen sowie die teuren Elektrogeräte sind weg. Diese Situation wünscht sich keiner. Gerade in der Urlaubszeit wird häufig eingebrochen. Während die Bewohner die Ruhe und Erholung genießen, können die Einbrecher alles auskundschaften und haben letztendlich einfaches Spiel. Moderne Smart Home Technologien machen es den Langfingern aber schwieriger, sie bieten viele Möglichkeiten, das eigene Zuhause vor einem Einbruch zu schützen.

Die heute oft übliche mechanische Sicherheitstechnik wie einbruchhemmende Tür- und Fensterbeschläge oder mehrfachverriegelte Türen halten Täter oftmals nur eingeschränkt ab, in Immobilien einzudringen, so gut sie auch sein mögen. Besonders wenn Bewohner im Urlaub sind, haben die Einbrecher genügend Zeit, die Fenster oder Türen trotzdem aufzuhebeln. Die Betroffenen bekommen einen Einbruchversuch oder gar den Einbruch erst mit, wenn es zu spät ist. Genau hier besteht der Vorteil der Smart-Home-Systeme. Sie sind kein Ersatz für die mechanische Sicherunge einer Immobilie, aber durch gezielte Überwachung mit  frühzeitiger Gefahrenerkennung, vorgetäuschter Anwesenheit und einer wirksamen Abschreckung sind sie eine äußerst sinnvolle und effektive Ergänzung.

Kombinierbarkeit der unterschiedlichen Tools als Anschaffungskriterium

So geben Smart-Home-Systeme dem Nutzer Kontrolle über seine eigenen vier Wände, auch wenn er nicht zu Hause ist. Bei der Anschaffung und Einrichtung sollte man ein paar Dinge beachten. Ein sinnvolles Anschaffungskriterium, um beispielsweise Hacker ebenso vom System fernzuhalten wie Einbrecher vom Haus empfehlen sich Technologien, die Sicherheitstests unabhängiger Prüfinstitute bestanden haben. Zudem sollten bestenfalls viele verschiedene Geräte wie Tür- und Fensterkontakte, Lautsprecher, Kameras oder Bewegungsmelder unterschiedlicher Herstellern auf einer offenen Smart-Home-Plattform kombinierbar sein. 

Welche Tools sind sinnvoll für die Sicherheit?

Neben steuerbaren elektrischen Rollläden oder der gesamten Hausbeleuchtung, über das Internet of Things (IoT) verbunden mit der Smart Home Anlage, empfiehlt sich für den Anfang beispielsweise die Installation von Bewegungsmeldern und Tür- oder Fensterkontakten, die das Öffnen registrieren. Es gibt sogar Luftgütemesser, die den Kohlenstoffdioxidgehalt in der Luft messen - eine Erhöhung dieses Wertes ist ein sicheres Indiz für Menschen im Raum.

Selbst Nachricht erhalten oder direkt an die Polizei weiterleiten

Mit einer App auf dem Smartphone bindet der Nutzer all diese Tools in sein Smart-Home-System ein und legt fest, was passieren soll, wenn die Sensoren der vernetzten Geräte sich melden - so kann man beispielsweise sich selbst oder einen Nachbarn per Push-Nachricht auf das Handy benachrichtigen lassen oder direkt einen Alarm an die Polizei einstellen

Mit einer Kamera zu Live-Bild aus den eigenen vier Wänden

Möchte der Nutzer sich selbst einen Eindruck verschaffen, integriert er zusätzlich eine oder mehrere Kameras, die ihm Bilder der aktuellen Situation in Echtzeit auf das Smartphone sendet, so kann er dementsprechend reagieren. Registriert also ein Bewegungsmelder im Objekt eine ungebetene Person, gehen beispielsweise die Lichter im Haus an, die Kameras starten die Aufzeichnung und senden eine Nachricht an den Hausbesitzer, der sich auf dem Smartphone direkt das Live-Bild des Einbruchs anschauen und möglicherweise versuchen kann, die Eindringlinge zu verjagen. Etwa indem er sie aus der Ferne per Smartphone über einen vernetzten Lautsprecher in der Wohnung anspricht: „Sie werden gerade durch die Überwachungskamera aufgezeichnet. Die Polizei ist alarmiert. Verlassen Sie sofort die Immobilie“ 

Die Immobilie bewohnt aussehen lassen

Mit einer heute relativ simpel umzusetzenden smarten Steuerung von Licht, Rollläden oder Musik wirken Häuser oder Wohnungen bewohnt, auch wenn die Bewohner unterwegs sind. Auch hierbei kann mit einer App auf dem Smartphone festgelegt werden, wann sich die Geräte an- und ausschalten - das kann voreingestellt zu festgelegten Zeiten oder aber auch nach dem Zufallsprinzip sein – ganz so, wie es im Alltag der Fall ist. Allein der Anschein, dass jemand in der Immobilie ist, schreckt Einbrecher oft ab. Deren größte Angst ist es, erkannt oder gar erwischt zu werden. 

Vorteile für die Immobilienwirtschaft

Immobilien mit Smart-Home-Technologien lassen sich heute weitaus besser vermarkten. Vielen Menschen ist die Sicherheit ihrer eigenen vier Wände äußerst wichtig und sie sind bereit, dafür eine höhere Miete in Kauf zu nehmen. Neben dem hier beschriebenen Sicherheitsaspekt ist der Einsatz von Smart-Home-Technologien heute ein unterstützender, zeitgemäßer Aspekt bei der Immobilienvermarktung.
Als Unternehmen aus de
r Immobilienwirtschaft sollte man diese Investition nicht scheuen und die Smart-Home-Lösungen daher im Zuge der Renovierungen von Immobilien und erst recht in neue Objekte installieren - auch wenn es in gefragten Lagen sicherlich keine Voraussetzung ist, um ein Objekt zu vermieten und Spitzenpreise zu erzielen, wird der Markt es Ihnen danken. 
Mithilfe von Softwarelösungen für das Immobilienmanagement hält sich auch der zukünftige Wartungsaufwand für die Anlagen in Grenzen. Module für die Organisation, Wartung und Instandsetzung von technischen Anlagen liefern einen schnellen Überblick und alle Information, sodass Sie im Schadensfall mit wenigen Mausklicks direkt aus dem System einen Dienstleister für die Reparatur beauftragen können.

Topics: Digitales & Technologie


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