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Digitalisierung in der Immobilienbranche: So nutzen Sie die neuen Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen

Eingestellt von Redaktion am 12. Januar 2017 12:46:25 MEZ

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Digitales & Technologie von Redaktion

Mehr als 90 Prozent der deutschen Immobilienunternehmen haben das Thema Digitalisierung auf der Agenda, so eine Studie, die der Branchenverband Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) gemeinsam mit der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) Real Estate beauftragt hat. Warum Sie für Ihr Immobilienunternehmen eine digitale Strategie benötigen und wie Sie die Digital Business Transformation am besten umsetzen, lesen Sie hier.

Die Immobilienbranche verändert sich. In diesem Prozess ist die Digitalisierung Treiber und notwendige Konsequenz zugleich. Das einzige relevante Risiko bei dieser Entwicklung ist, sie zu verschlafen. Denn ob Sie es wollen oder nicht: Sie findet statt. Startups in der Immobilienwirtschaft, häufig als Proptechs bezeichnet, steigen bereits erfolgreich in den Markt ein und entwickeln sich zu ernstzunehmender Konkurrenz für etablierte Unternehmen.

Digitalisierungsprozesse: Die Folgen für die Immobilienbranche

Neue Anforderungen: 

Der digitale Wandel durchdringt nahezu das gesamte Leben. Er treibt Entwicklungen voran, auf die auch die Immobilienbranche reagieren muss: Die klassischen Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten, Beruf und Freizeit, öffentlich und privat, Familien- und Freundeskreis verschwimmen zusehends. Immobilienunternehmen werden daher innovative Managementansätze und neue, intelligente Wohnkonzepte entwickeln müssen, die der Vielzahl unterschiedlicher Lebensstile, Familienformen und Arbeitsmodelle Raum geben. Die Immobilienbranche muss bauliche Strukturen künftig schneller und flexibler auf gesellschaftliche Veränderungen anpassen, Wohnungen, Grundrisse, Gebäude und Quartiere müssen zunehmend multifunktional und „nutzungsneutral“ gestaltet werden.

Individualisiertes Wohnen gewinnt aus denselben Gründen an Bedeutung – und beginnt auf die Arbeitsweise der Immobilienbranche zurückzuwirken. Denn diese neuen Konzepte sind wiederum nur realisierbar, wenn die Immobilienunternehmen ihre Prozesse und Arbeitsweisen modernisieren. Ambient Assisted Living Systeme (AAL) etwa ermöglichen Menschen mit Behinderung oder Senioren, selbstständig in ihrer gewohnten Umgebung zu leben. Sie setzen jedoch moderne Kommunikationstechnologie und das Internet der Dinge voraus, über das die Gepflogenheiten des Bewohners erkannt und im Bedarfsfall unterstützt werden.

Neue Arbeitsweisen:

Der digitale Wandel bringt immens großes Optimierungspotenzial für Unternehmensprozesse in jeder Branche mit sich. Immobilienunternehmer, die auf absehbare Zeit am Markt bestehen wollen, kommen nicht darum herum, ihn unternehmerisch zu nutzen.

Vier (nicht erschöpfende) Gründe, so schnell wie möglich eine digitale Strategie für Ihr Immobilienunternehmen zu entwerfen:

  1. Digitalisierung macht die Arbeitsabläufe nicht nur erheblich leichter, sondern auch transparenter. Beispiel Mieterakte: Ein digitales Dokument kann per Suchfunktion durchsucht werden, seine Lesbarkeit scheitert nicht an der Handschrift der Beteiligten und sie muss nicht physisch im Archiv verwaltet werden.
  2. Über ein eigenes Immobilienportal können Sie einen neuen Vertriebsweg aufbauen.
  3. 3D- und Virtual-Reality-Technologie bieten Ihnen die Chance, Ihre Kunden emotional anzusprechen, beispielsweise mit virtuellen Besichtigungstouren.
  4. Durch die Möglichkeiten der digitalen Interaktion lassen sich unternehmerische Entscheidungen beschleunigen.

Sechs Tipps für Ihre Digital Business Transformation

Die Digitalisierung ist längst in den meisten Unternehmen angekommen. Viele Manager haben aber erkannt, dass es ohne eine klar definierte digitale Strategie nicht geht. Wer die digitale Transformation erfolgreich angehen will, braucht interne Entscheidungskompetenz auf Führungsebene.

  1. Manager spielen bei der digitalen Transformation eine entscheidende Rolle: Sie müssen verstehen, wie sich diese auf Ihr Geschäftsmodell auswirkt und wie Sie diese nutzen können, um die Kundenzufriedenheit zu steigern.
  2. Die Führungskraft selbst braucht dabei keine spezifischen IT-Kenntnisse. Wichtiger ist aber, dass Sie die Möglichkeiten von Technologien wie Customer-Relationship-Systemen und -CRM-Apps kennen. Oder wissen, welche Daten in eine Cloud verlagert werden können, um Ressourcen freizusetzen, die Sie anders nutzen können.
  3. Proptechs sind sehr wendig und handeln nach dem Motto „Fail fast, fail often!“. Schaffen auch Sie Raum für Ideen. Wenn Sie merken, dass ein Geschäftsmodell nicht funktioniert, analysieren Sie die Gründe und richten Sie sich neu aus.
  4. Schaffen Sie alle auf Papier ablaufenden Geschäftsprozesse in die digitale Welt. Moderne Software-Lösungen, wie iX-Haus von Crem Solutions, bilden sämtliche Aspekte der Bewirtschaftung einer (Wohn)Immobilie ab, von der Buchhaltung über das Flächenmanagement bis zur Betriebskostenabrechnung. So gestalten Sie Ihre täglichen Arbeitsabläufe effizienter und komfortabler.
  5. Die erfassten Daten müssen intelligent miteinander verknüpft werden. So erst wird aus Big Data Smart Data.
  6. Jobprofile erfordern zum Teil eine Neudefinition. Mitarbeiter müssen sich in Zukunft mit der Bedienung digitaler Technik und IT auskennen, um die Digitalisierung vorantreiben zu können.

Fazit

Die Digitalisierung ist die Zukunft der Immobilienbranche, sowohl bezüglich innovativer Managementansätze und Geschäftsprozesse als auch hinsichtlich neuer, intelligenter Wohnkonzepte. Es ist die Aufgabe des Managements, die Unternehmen für die gesellschaftlichen Veränderungen digital zu rüsten.

Gehen Sie den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung und schaffen Sie wichtige Wettbewerbsvorteile für Ihr Unternehmen mit einem elektronischen Dokumentenmanagement-System. Crem Solutions Partnerlösung DocuWare bietet Ihnen sichere und effiziente Datenverwaltung. Steigern Sie Ihren Unternehmenserfolg mit dem integrierten System, das Geschäftsprozesse voll automatisiert und Informationen jederzeit verfügbar macht.

Topics: Digitales & Technologie


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