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Digitalisierung der Immobilienwirtschaft - Innovationen sind notwendig, müssen aber solide bleiben

Eingestellt von Redaktion am 3. Mai 2018 15:48:56 MESZ

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Digitales & Technologie von Redaktion

Immobilien werden immer weniger ausschließlich aus dem Blickwinkel der Immobilienverwaltung betrachtet, sondern als Wertobjekte und strategische Ressourcen. Zudem sind die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft sowie die Trends, die damit zusammenhängen, die beherrschenden Themen der gesamten Branche und tragen zu einer steten Veränderung bei. Der Einsatz von Proptechs und Smart Home- bzw. Smart Building-Technologien beispielsweise werden derzeit immer wieder als die entscheidenden Mittel angepriesen, um Wettbewerbsvorteile und hohe Immobilienwerte zu schaffen. Die Anwendung von Innovationen in der Immobilienwirtschaft ist auch dringend notwendig, muss aber in vielen Unternehmen langsam angegangen werden und solide bleiben - auch wenn die Branche den gegebenen digitalen Möglichkeiten bisher noch hinterherhinkt. Man sollte die Unternehmen sowie die handelnden Personen aber nicht in ihren digitalen Kompetenzen und finanziellen Mitteln überfordern, indem sie jedem Trend folgen sollten. Vielmehr sollten sich die Unternehmen fragen – "Was ist für uns sinnvoll?" 

Veränderungen von Gesellschaft und Fortschritt ausschlaggebende Faktoren

Sowohl aufgrund der sich verändernden Gesellschaft und des demografischen Wandels als auch der neuen technischen Möglichkeiten verändert sich der Anspruch an das moderne Immobilienmanagement. Die steigende Vielfalt an Familienmodellen, Lebensstilen, Konsummustern und damit auch Wohnformen und Arbeitsumgebungen wächst und führt zu neuen Anforderungen an die Immobilienwirtschaft. Mehr Singlehaushalte, mehr Seniorenwohnungen sowie die sich immer weiter auflösenden klassischen Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten schaffen ein neues Anforderungsprofil für das moderne Immobilienmanagement. Zudem führt die voranschreitende digitale Vernetzung zu einer weiteren Verdichtung urbaner Gebiete - innovativer Wohnungsbau und zukunftsweisendes Immobilienmanagement werden ausschlaggebende Faktoren sein, um auf dem Markt mitzuhalten.

Schritt für Schritt die Digitalisierung einleiten

Entscheidend für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft ist es daher, den Anschluss nicht zu verpassen und sich Schritt für Schritt der digitalen Arbeitsweise zuzuwenden. Die Frage, was für ein Unternehmen sinnvoll ist, kann nur individuell entschieden werden - eine Art "digitales Alleinstellungsmerkmal" zu schaffen, ist eine wichtige Bedingung für die Zukunftssicherheit eines Unternehmens. Basierend auf dem Tätigkeitsfeld und den daran orientierten Prozessen, müssen Unternehmen ihren eigenen Weg in die Digitalisierung planen. Denn die Kenntnisse und der Bedarf innerhalb der Immobilienwirtschaft in den verschiedenen digitalen Themenfeldern sind sehr unterschiedlich. Trends und Begriffe, wie Big Data, Predictive Analytics, Blockchain, Sensorik, Mensch-Maschine-Schnittstellen oder Robotik sind vielen Beteiligten wahrscheinlich nahezu komplett unbekannt. Wie sollen die Unternehmen also sofort mit solchen digitalen Megatrends umgehen können? 

Die Marktakteure sollten sich im Zuge der Digitalisierung ihrer Unternehmen diesen innovativen Themenfeldern langsam annähern. Als Ausgangspunkt ist beispielsweise die Einführung einer Software für das Immobilienmanagement zu empfehlen. In dieser allem zugrunde liegenden Anwendung, die die Prozesse eines Unternehmens individuell abbilden kann, können zukünftig dann alle weiteren Innovationen entsprechend angepasst werden. Dementsprechend gibt es für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft nicht die eine Lösung der Zukunft schlechthin - nötig ist vielmehr eine Individualisierung.  

Basierend auf den Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen der einzelnen Unternehmen müssen genutzte Lösungen folglich weiterentwickelt und angepasst werden können. Die Offenheit für Schnittstellen oder die von einigen Softwareentwicklern eingeräumte Möglichkeit der Sonderprogrammierung individueller Lösungen für die genutzte Software dienen hier als Grundlage für eine Erfolgreiche Weiterentwicklung. 

Herantasten und dann den Digitalisierungsgrad steigern

Auf diese Weise wird den neuen Anwendern digitaler Technik die Chance gegeben, sich zunächst mit der Digitalisierung und Automatisierung einfacher, regelmäßiger Arbeitsabläufe an den Umgang mit den digitalen Lösungen heranzutasten und somit die Angst vor dem Einstieg zu verlieren. Ist der erste Schritt gemacht, können Unternehmen sich irgendwann an die Weiterentwicklung ihrer digitalen Einsatzmöglichkeiten wagen und den aktuellen Trends folgen. Digitale Serviceplattformen für die Kunden- bzw. Mieterkommunikation können integriert werden oder beispielsweise Lösungen, die eine Erhebung aller relevanten Gebäudedaten in Echtzeit ermöglichen.

Aufgrund der gestiegenen Serviceanforderungen vonseiten der Kunden bzw. Mieter und der immer weiter voranschreitenden Gebäudeautomatisierung können besonders diese beiden Trends ausschlaggebend für die Zukunft der Unternehmen in der Immobilienwirtschaft sein. Die Möglichkeit des schnellen Datenaustausches zwischen Kunde und Dienstleister sowie die auch mit dem Datenaustausch verbundene Vernetzung von Gebäuden schafft zukünftig sowohl eine immer schnellere Möglichkeit zu handeln als auch bessere Instandhaltungs- und Auswertungsmöglichkeiten.

Passen Sie Ihre Arbeitsweise also dem gegenwärtigen Standard an und bereiten Sie sich mit diesem Schritt gleichzeitig auf die noch folgenden Trends in der Immobilienwirtschaft vor.

Topics: Digitales & Technologie


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