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Digitalisierung der Immobilienbranche - Mitarbeiter mit E-Learning fit für die digitale Zukunft machen

Eingestellt von Jens Hoffstiepel am 29. November 2017 10:45:26 MEZ

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Management & Verwaltung von Jens Hoffstiepel

Die Dig­i­tal­isierung ist in kaum ein­er Branche, egal ob im Mit­tel­s­tand oder in Großun­terneh­men, mehr wegzu­denken. Während viele Branchen zeigen, wozu Technik in der Lage ist, stockt die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft auch weiterhin noch. Das liegt nicht zuletzt daran, dass unter den Entscheidern sowie Mitarbeitern vieler Betriebe großer Respekt vor der Einführung, dem Umgang und der Bedienung neuer Technologien herrscht - viele Beteiligte sind schlichtweg nicht darin geschult oder daran gewöhnt, mit digitalen Systemen zu arbeiten.
An digitalen Prozessen wird aber kein Unternehmer mehr vorbeikommen. Denn diejenigen, die durch diese Prozesse schneller handeln können oder mehr über ihre Kunden und deren Bedürfnisse wissen, werden in der Zukunft die Nase vorn haben.
Somit liegt die einzige Möglichkeit darin, die Furcht vor den neuen Technologien und digitalen Arbeitsweisen zu nehmen, indem man sich als Entscheider und als Mitarbeiter weiterbildet und auf die digitale Zukunft vorbereitet. Welche Möglichkeiten man dafür hat, erfahren Sie es in diesem Artikel.

E-Learning als kostengünstige Weiterbildungsmöglichkeiten

Auch in den Unternehmen der Immobilienbranche sind die Vorteile der Digitalisierung heute zwar bekannt und man merkt, dass man ganz ohne digitale Arbeitsweise nicht zeitgemäß und wirtschaftlich in die Zukunft schreitet. Das große Hindernis ist jedoch die in vielen Betrieben umgehende Angst, dass die Mitarbeiter mit dieser Arbeitsweise nicht zurechtkommen oder dass die Einführung digitaler Prozesse Arbeitsplätze kosten könnte. Zudem werden digitale Fähigkeiten bei vielen Neueinstellungen nicht als Personal- und Kompetenzmodell berücksichtigt. Und selbst wenn sich Nutzer einmal auf ein System eingestellt und eingearbeitet haben, ist es so, dass sich tech­nische In­no­va­tion, Platt­for­men und deren Nutzungs-Re­al­itäten verän­dern. Zu empfehlen ist daher, die Kompetenzen seiner Mitarbeiter im Umgang mit den neuen Technologien zu schulen und sie weiterzubilden, um auf den digitalen Wandel zu reagieren.
Dabei bringt die digitale Welt es mit sich, dass sich hier der Kostenaufwand gering halten lässt, denn auch für die Fortbildung können elektronische Medien oftmals schon praktische Hilfsmittel bereitstellen. Un­ter dem Oberbegriff "E-Learn­ing” finden sich zahl­reiche Varian­ten, wie com­puter­basierte Selb­stlern­pro­gramme oder Video­train­ings. Aber auch in­ter­ak­tive For­men des web­basierten Ler­nens, bei de­nen Ler­nende und Lehrende mitei­nan­der kom­mu­nizieren, wie et­wa virtuelle Sem­inare, ko­op­er­a­tive Lern­platt­for­men oder
We­binare sind sehr gute Alternativen.

We­binare und Tutorials als wichtig­ste Weiter­bil­dungs­for­mate

We­binare (virtuelle Sem­inare) und Tutorials (Lern­videos) bzw. sind heutzutage einfach zu nutzende On­line-For­mate für die Weiter­bil­dung in der Nutzung digitaler Lösungen, beispielsweise auch der Verwaltungssoftware für Immobilien. Der Vorteil dies­er Me­di­en liegt darin, dass sie direkt von Arbeitsplatz oder aus einem Seminarraum von mehreren Teilnehmern verfolgt werden können. Softwarelösungen, deren Prozesse und An­lei­tun­gen werden vi­suell dargestellt und man sieht gezielt am genutzten System, wie die Handhabung funktioniert. Webinare werden häufig kostenfrei von Softwareanbietern oder -entwicklern angeboten. Darin lernt man beispielsweise die Handhabung erster Einstellungen und erster Prozesse, Erklärungen von Produktneuheiten oder die spezialisierte Bedienung bestimmter Softwaremodule kennen.
Screen­Cam-Filme und Tu­to­rials, die die Be­di­e­nung von Soft­ware-Funk­tio­nen zei­gen, sind weitere Beispiele für oft kostenfreie Weiterbildungsmöglichkeiten, um ein neues Thema, bzw. neue digitale Prozesse kennenzulernen und sich darin fortzubilden.

MOOCs (Offene Online Kurse) & Communitys

Eine oft kostenfreie Möglichkeit für On­line-Train­ings bi­eten so­ge­nan­nte MOOCs (Mas­sive open on­line cours­es), die in den ver­gan­ge­nen Jahren pop­ulär wur­den. Sie kom­binieren tra­di­tionelle For­mate wie Videos mit Vor­le­sun­gen und Le­se­ma­te­rial mit in­ter­ak­tiv­en Übun­gen. Pri­vate An­bi­eter stellen solche MOOCs in Zusam­me­nar­beit mit Uni­ver­sitäten oder Instituten, wie dem Fraunhofer Institut, oft kosten­los zur Ver­fü­gung - nur der Er­werb eines Abschlusszer­ti­fikats ist für Un­terneh­mer mit Kosten ver­bun­den. Portale, wie Iversity bieten beispielsweise auch Kurse zur Digitalisierung an.
Oft können sich die Nutzer der neuen Technologien auch schon untereinander helfen.
Angebote, wie eine
On­line-Com­mu­ni­ty sind heute viel genutzte kostenfreie Angebote, um auftretende Fragen oder Bedienungsprobleme schnell zu klären. Der vorteilhafte Kon­takt zu an­deren Nutzern oder Ler­nen­den der gleichen Softwarelösung er­möglicht oft eine schnelle, softwarenahe Hilfe sowie den Austausch bzw. die gegenseitige Bereitstellung von Ler­nun­ter­la­gen oder Bedienungsempfehlungen.

Selbstlernen mit Mobile-Learning

Mit der Verbreitung von Smart­phones und Tablets wer­den auch mo­bile Ange­bote für Un­terneh­mer im Weiter­bil­dungs­bereich zuneh­mend in­teres­san­ter. Das sogenannte Mo­bile-Learn­ing hat den Vorteil, dass ein Dozent alle Mitarbeiter schulen kann. Die Apps können in­tu­i­tiv be­di­ent wer­den und man erlernt so automatisch, wie beispielsweise eine neue Software für die Immobilienverwaltung funktioniert. Außer­dem ist die mögliche ort­sun­ab­hängige Nutzung von Lern­in­hal­ten prak­tisch, wenn kein PC zur Ver­fü­gung ste­ht - Mo­bile-Learn­ing eignet sich somit beispiel­sweise, um Leer­laufzeit­en zwischen Kun­den­ter­mi­nen oder Wartezeit­en zu nutzen. Wenn sich Un­terneh­mer für die Mo­bile-Learn­ing-Variante entschei­den, soll­ten sie da­rauf acht­en, ihren Mi­tar­beit­ern die Lern­in­halte on­line und of­f­line zur Ver­fü­gung zu stellen, damit die Bil­dungsak­tiv­itäten wie Videos, Web-Based-Train­ings un­ab­hängig vom In­ter­net­zu­gang durchge­führt wer­den kön­nen. Bei Anbietern, wie Coursepath können solche Kurse vergleichsweise kostengünstig eingerichtet und geplant werden.

Innovation Hubs fassen viele Informationen zu einem Thema zusammen

Das Selb­stler­nen ist in Zeit­en der Dig­i­tal­isierung er­fol­greich weit­er­en­twick­elt wor­den und bietet wirklich viele Alternativen - auf einigen In­no­va­tion Hubs werden Themen rund um Innovationen und die Digitalisierung, auch in Verbindung mit dazugehörigen Informations- und Weiterbildungsmöglichkeiten gesammelt und zusammengefasst. Genau genommen sind Innovation Hubs virtuelle Plattformen, auf denen unterschiedliche Fortbildung Alternativen erklärt und angeboten werden. Dort findet man beispielsweise Texte und Artikel mit Erklärungen, Video-Tutorials oder angebotene Webinare. Interessant daran ist, dass man viel Angebot auf einem Blick bereitgestellt bekommt.

Die altbewährten Seminare und Schulungen

Bleibt zu guter Letzt noch das altbewährte Face-to-face Seminar mit den altbewährten Lehrmethoden. Viele öffentliche sowie private Institute und Schulen bieten Kurse für die digitale Weiterbildung an. Dazu kommen die von den Softwareunternehmen häufig angebotenen Consulting-Dienstleistungen, bei denen die Mitarbeiter bzw. die Nutzer einer bestimmten Software gezielt und ausführlich in der Handhabe der genutzten Software geschult werden - oft werden solche Maßnahmen mit Fördermitteln unterstützt.

Auch der Staat beteiligt sich dabei als Förderer des digitalen Wandels. Das Bundesamt für Arbeit und Soziales hat in einer Broschüre gelungene Praxisbeispiele für die “Weiterbildung im digitalen Wandel” gesammelt und gibt damit einige Ideen mit auf den Weg, die ersten Hemmungen zu überwinden. Auch das „Kom­pe­tenzzen­trum Fachkräftesicherung“, kurz Ko­fa, 2011 vom Bun­des­min­is­teri­um für Wirtschaft und En­ergie ge­grün­det, unterstützt klei­ne und mittlere Un­terneh­men dabei, Fachkräften mithilfe von Weiterbildungen zu hal­ten und neue, digital fitte Mitarbeiter, zu fin­d­en.

Ohne Hemmung in die digitale Zukunft

Sie sehen, der digitale Wandel muss mithilfe dieser vielen Weiterbildungsmöglichkeiten nicht so Angst einflößend und schwierig zu stemmen sein. Entscheider und Mitarbeiter müssen sich keine Sorgen machen, nicht mit den digitalen Prozessen umgehen zu können. Softwarelösungen beispielsweise im Bereich der Immobilienverwaltung sind heutzutage auch so intuitiv zu bedienen, dass die Nutzer nach einer Schulung und Einarbeitung eigenständig mit dem Programm umgehen können. Wagen Sie also den Schritt und nehmen an der digitalen Zukunft teil.

Topics: Management & Verwaltung


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