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Digitalisierung der Arbeitswelt: Wie Arbeiten 4.0 in der Immobilienwirtschaft aussehen kann

Eingestellt von Redaktion am 14. Juni 2017 08:55:00 MESZ

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Trends von Redaktion 

Ob Hausverwalter, Makler oder Property Manager – die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft macht sich bereits bei vielen Akteuren der Branche bemerkbar. Die Art, wie Angestellte in der Immobilienbranche arbeiten, wird sich in den kommenden Jahren tiefgreifend verändern. Arbeit 4.0 ist das Stichwort. Was das bedeutet und wie die Digitalisierung die Arbeitswelt in der Immobilienwirtschaft verändern kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

Arbeiten 4.0: Geld verdienen in einer vernetzten Welt

Arbeiten 4.0 steht in der Immobilienwirtschaft wie in anderen Branchen für Arbeiten in Zeiten von Vernetzung und Digitalisierung. Der Begriff ist an Industrie 4.0 angelehnt, was wiederum für die vierte Industrielle Revolution steht. Er bezieht sich allerdings auch auf Arbeit außerhalb des industriellen Sektors. Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt laufen immer mehr Prozesse digital und automatisiert ab. Arbeitnehmer werden immer stärker von vernetzten Maschinen unterstützt.

Das hat weitreichende Folgen: Verändern werden sich nicht nur die Aufgaben, die Arbeitnehmer zum Beispiel in der Immobilienwirtschaft ausführen, sondern auch, wo sie arbeiten und wie sich das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gestaltet. Flexible Arbeitszeiten werden eher die Regel als die Ausnahme sein.

Cloud-Computing, flexible Arbeitszeit, ortsunabhängiges Arbeiten

Wie genau die Digitalisierung die Arbeitswelt in ein paar Jahren verändert haben wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Nach aktuellem Stand wird aber eines sicherlich zur Arbeit 4.0 dazu gehören: eine stärkere Nutzung von Cloud-Lösungen. Cloud Computing bedeutet, dass die komplette IT-Landschaft internetbasiert ist. Daten, Programme und Dokumente liegen nicht mehr auf den internen Rechnern der Unternehmen, sondern sind auf Online-Servern gespeichert.

Das bedeutet für Arbeitnehmer: Wenn Daten und Dokumente in einer Cloud abrufbar sind, können sie über mobile Endgeräte von überall aus darauf zugreifen – also auch von zuhause, vom Café oder vom Park aus. Neben dem Arbeitsort werden auch die Arbeitszeiten flexibler. So kann ein Arbeitnehmer zum Beispiel den halben Tag im Büro verbringen, mittags die Kinder von der Kita abholen und sich abends noch einmal von zuhause aus für zwei Stunden mit den Akten beschäftigen.

Arbeiten 4.0 in der Immobilienwirtschaft: Maschinen übernehmen Routineaufgaben

Die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft wird die Arbeit von Immobilienverwaltungen besonders stark beeinflussen. Viele Aufgaben werden künftig von miteinander vernetzten Geräten, Maschinen und Gegenständen erledigen, sogenannte cyber-physische Systeme.

Die Gegenstände innerhalb dieser Systeme sind mit Sensoren ausgestattet, die permanent Informationen unter anderem über den Zustand und den Standort des Objektes ermitteln. Solche Geräte können beispielsweise Rauchmelder oder Heizkostenverteiler sein, die kabellos mit dem Internet der Dinge verbunden sind und Daten übermitteln und austauschen. Für das Ablesen der Heizkostenverteiler wird demnach zukünftig kein Dienstleister mehr benötigt, das erledigen Sie an Ihrem Computer.

So wird mithilfe dieser Systeme vieles vollkommen automatisiert ablaufen, was zuvor jeweils manuell erledigt werden musste. So werden zum Beispiel Heizungs- und Klimaanlagen selbstständig einen Wartungsdienst beauftragen können, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Die Daten, die diese Systeme sammeln, können wiederum in einer Cloud verarbeitet und zu weiterer Automatisierung genutzt werden.

Für Hausverwaltungen bedeutet die Digitalisierung der Arbeitswelt: Die Mitarbeiter werden immer seltener Routinetätigkeiten wie die Bestellung von Wartungsdiensten oder das Managen von Reinigungsdienstleistern übernehmen. Teilweise werden diese Aufgaben komplett von cyber-physischen Systemen erledigt.

Digitalisierung der Immobilienwirtschaft: IT-Affinität wird an Bedeutung gewinnen

Software, Internet und IT werden im Arbeitsalltag der Immobilienwirtschaft 4.0 eine bedeutende Rolle spielen. Diese innovativen Techniken unterliegen einem schnellen sowie stetigen Wandel: Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt wird Technikaffinität oder zumindest Offenheit gegenüber Technik und IT für Arbeitnehmer daher zunehmend wichtiger. Arbeiten in der Immobilienwirtschaft 4.0 wird, wie in anderen Wirtschaftsbereichen, flexibler.

Die smarte, vernetzte Immobilienverwaltung wird darüber hinaus papierlos arbeiten: Meterlange Aktenschränke und stapelweise Papier auf dem Schreibtisch gehören also bald der Vergangenheit an. Dokumente und Unterlagen werden digital und meist in der Cloud gespeichert werden.

Die Digitalisierung ist für die Immobilienwirtschaft eine Herausforderung, aber auch eine große Chance. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie das Potenzial der digitalen Revolution nutzen.

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