Crem Solutions Blog


Heiter bis Wolkig

Eingestellt von Achim Raiser am 10. Januar 2017 14:48:15 MEZ

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Achims Kolumne von Achim Raiser

Die Versorgung mit Internet wird heute als selbstverständlich angenommen. Vor zwei Jahren lag die Nutzung von Breitbandanschlüssen in Deutschland bei 70 %.


Die Verfügbarkeit mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde ist regelmäßig gestiegen (2010-2014 +40%), bis 2018 soll eine flächendeckende Versorgung mit 50 Mbit/s gewährleistet sein. Die Bundesnetzagentur spricht von Breitband schon ab 1 Mbit/s. Ende 2012 lag die Verfügbarkeit von mindestens 1 Mbit/s bei 99,7%. Heute stehen bei über 50% der Anschlüsse Bandbreiten von 50 Mbit/s oder höher zur Verfügung. Und mobil sind viele Anwender mittlerweile via LTE breitbandig angebunden.*, **

Das Internet wird mittlerweile so selbstverständlich genutzt, dass es sich lohnt, einmal darauf hinzuweisen: E-Mails, Multimedia wie Streaming Audio und Video, Navigationssysteme, Online-Banking, Informationsportale und Suchmaschinen, Social Media wie WhatsApp, Facebook und Co – alle diese System basieren auf internetgestützte Kommunikation, meistens mit Breitband und nach Bedarf verschlüsselt. Seit einiger Zeit gibt es Anbieter, die derartige Online-Angebote zur Verfügung stellen. Es ist mittlerweile ‚normal‘, selbst empfindliche Daten wie Steuerdaten oder Patientendaten zu übertragen – die Verschlüsselung von Datenströmen macht es sicher.

Wenn die Daten nicht lokal, sondern servergestützt via Internet im Zugriff sind, spricht man heute meistens von einer ‚Cloud‘. Vor dem Cloud-Computing gab oder gibt es frühere bzw. verwandte Bezeichnungen wie ASP (Application-Service-Providing) oder SAAS (Software as a Service). Im Bereich der ERP-Lösungen (Enterprise Resource Planning) werden aktuell ca. 11% via Cloud Computing realisiert.1 Als ich erstmals mit der Immobiliensoftware in Kontakt kam, waren Updates noch eine spannende Sache – ausgeliefert auf 5 ¼“ Floppydisks war der Updateerfolg erst nach der Installation mehrerer dieser Scheiben sichtbar. Über die 3,5“-Diskette und dann die CD-ROM standen später leistungsfähigere Datenträger zur Verfügung.


Seit Jahren bietet die Crem Solutions ihre Updates via Internet an. Angesichts der o g. Netzabdeckung sicherlich der komfortabelste Weg, schnell und ökonomisch die Software aktuell zu halten, welche auf dem jeweiligen lokalen Server oder PC betrieben wird. Was, wenn iX-Haus nun auch in einer Cloud zur Verfügung stünde? Dann wären Aktualisierungen und Service an den Daten noch einfacher zu realisieren und Aspekte der Datensicherung wären wesentlich einfacher zu behandeln.

Bei der Entscheidung, die iX-Haus-Software auf eigener Hardware zu installieren oder die Daten auf einem externen Server gehostet via Cloud zu pflegen spielen einige Faktoren eine Rolle.*** Ist das Internet an Ihren Arbeitsstellen verfügbar? In Büros ist dies eine einfach zu klärende und zu realisierende Anforderung. Im mobilen Bereich ist man auf eine entsprechende Netzabdeckung und ausreichend schnelle Verbindungen (LTE) angewiesen. Wo liegen die Daten? Wenn die Daten nach den Regeln des deutschen Datenschutzrechts gehostet werden, sind rechtliche Bedenken kein Hinderungsgrund. Jedoch stellt sich die Frage des technischen Supports. Und gerade da zeigt es sich, dass eine Hosting-Lösung durchaus punkten kann.


Statt selber in eigene Hardware und deren Pflege durch meist externe Systemadministratoren zu investieren, bietet das Hosting mit einer professionellen IT eine umfassende Servicelösung und überschaubare Aufgabenstellungen für eine eigene ballastfreie IT-Infrastruktur. Zudem ist die Unterstützung von Mitarbeitern im Außendienst oder in Filialen im Rahmen einer gehosteten Lösung wesentlich einfacher zu realisieren. Dann ist da noch die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Wann rechnet sich für den Anwender eine Cloud-Lösung? Einsparung an Hardware und IT-Betreuung sowie schrittweise Expansionsmöglichkeiten ohne wesentliche eigene Hardwareanpassung (Skalierbarkeit) sprechen für Hosting-Lösungen im Allgemeinen. Neben einer Betrachtung aller Kosten für Hardware, IT-Betreuung und Schulung über drei bis fünf Jahre sollten die Lizenz- und Wartungskosten im Vergleich zu einer Inhouse-Lösung bei einer TCO-Analyse (Total Cost of Ownership) berücksichtigt werden.****


Jetzt stellen Sie sich vielleicht die Frage: Und was hat das mit mir zu tun? Als Anwender einer on premis-Lösung von iX-Haus sind die Weichen doch schon gestellt, oder? Sicherlich sind die Fragestellungen für Entscheider vor allem bei einer Neuanschaffung relevant. Doch auch als langjähriger Anwender mit eigener Server-Infrastruktur stellt sich die Frage, wenn ein Serverwechsel oder grundlegende Veränderungen in der IT-Struktur bei Umzug oder Expansion zu erwarten sind. Auch bei Integration von Fremdverwaltern kann eine Hosting-Lösung Vorteile gegenüber einer Anbindung via Terminal Server bieten. Falls Sie Interesse an einer gehosteten iX-Haus-Lösung haben, sprechen Sie uns doch einfach mal an.

Quellen
*www.computerwoche.de/a/fuer-und-wider-von-crm-on-demand,2551254
**www.bundesnetzagentur.de/cln_1432/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Breitband/Ausbau/ausbau-node.html
***de.wikipedia.org/wiki/On_Premise
****de.wikipedia.org/wiki/Total_Cost_of_Ownership

Topics: Achims Kolumne


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