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Gemeinsam sind wir stark

Eingestellt von Achim Raiser am 10. Januar 2017 14:27:07 MEZ

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Achims Kolumne von Achim Raiser

Die Natur macht es uns vor – viele Systeme erlangen Vorteile durch Spezialisierung und Zusammenarbeit. Die Spezialisierung hilft, auf bestimmte Teilaspekte noch besser eingehen zu können als es mit einem allgemeinen Ansatz möglich wäre.

Der Vorteil für den Spezialisten A ist dann gegeben, wenn er sich in ‚seinem‘ Umfeld aufhält. Es gibt jedoch auch Situationen, wo dieser Spezialist auf zusätzliche Ressourcen zugreifen will oder aufgrund äußerer Veränderungen sogar muss. In diesem Fall stellt sich die Frage, wie er dieser Herausforderung angeht. Ein Generalist  B könnte hier wohl seine allgemeinen Fähigkeiten nutzen, würde aber dann eben in beiden Bereichen, sozusagen dem Hauptlebensraum wie auch dem neu zu erschließenden Gebiet mit mäßigem Erfolg agieren. Der Spezialist A hätte also in seinem Hauptlebensraumweiterhin die Nase vorn, selbst aber kaum eine Chance gegenüber anderen Spezialisten C des neuen Gebiets. Gleiches gilt aber auch für diesen Spezialisten C, der in dem hier als neu betrachteten Gebiet heimisch ist. Dieser sticht die von außen kommenden Konkurrenten wiederum meist aus – und das gilt hier für unseren Spezialisten A wie auch den Generalisten B.

Was uns die Natur aber manchmal vormacht ist, dass sich zwei Spezialisten zusammentun, wenn sie ähnliche Interessen aber eben ausreichend getrennte Ziele verfolgen. Wo sie Überschneidungen aufweisen, sollten diese wechselseitige Vorteile bieten. In diesen Fällen kann es zu einer wesentlich effektiveren Zusammenarbeit kommen, als es ein Generalist alleine je schaffen könnte. Und beide Spezialisten können zusammen einen größeren Lebensraum erschließen, was letztlich in einem win-win-Effekt für die Beteiligten mündet. Diese Symbiose hilft also beiden Beteiligten, ihre Spezialisierung zu nutzen und Aufgaben, die nicht gerade zum ‚Kerngeschäft‘ gehören, aber dennoch wichtig oder zumindest interessant und von Vorteil sind, mit partnerschaftlicher Hilfe zu lösen.

Was die Natur uns vormacht, adaptieren wir gerne und derartige Symbiosen finden sich analog in vielen Bereichen, wo die Spezialisierung weit fortgeschritten ist. Gerade dann, wenn der Grad der Spezialisierung hoch ist, bietet es sich an, für bestimmte Teilaufgaben fähige Partner ins Boot zu holen. Was bedeutet das für iX-Haus? Die Kernkompetenzen sind hier vor allem die finanziellen Aspekte der Immobilienverwaltung, welche zu jährlichen Prozessen wie Abrechnung und Bilanzen führen. Erforderlich hierfür ist natürlich eine entsprechende Stammdatenpflege mit Differenzierung der Informationen, welche für die wirtschaftliche Planung und Abrechnung erforderlich sind. Hinzu kommt das Reporting. Für erweiterte Aspekte stehen Zusatzmodule und Erweiterungen aus eigener Entwicklung wie z. B. iX-HausPlus oder das Komfortpaket zur Verfügung. Schon sehr früh sind Schnittstellen entstanden, welche die Buchungsdaten nach DATEV oder SAP transferieren können oder Daten zwischen Heizkostendiensten und iX-Haus austauschen.

Ebenso erfüllen wir gesetzliche Bestimmungen, z. B. mit der GDPdU-Schnittstelle für die digitale Betriebsprüfung oder eine Datenausgabe von Steuerdaten für den Steuerberater. Aber es gibt auch die oben genannten ‚Randgebiete‘, in den wir entwicklungsgeschichtlich nicht gerade heimisch sind, die aber dennoch oder zunehmend interessant für den iX-Haus-Anwender sind. Dies mag eine ausgefeilte Dokumentenverwaltung wie DocuWare sein, ein Spezialist für die effektive Verwaltung von Kautionen oder für die Kommunikation, wo CTI und TAPI oder eine Schnittstelle für den Zahlungsverkehr, welche eine direkte, abgesicherte Kommunikation zwischen iX-Haus und der ausführenden Bank ermöglicht.

Welche ‚Symbiosen‘ wir hier anbieten können, erfahren Sie auf unserer Website über die Partnerlösungen www.crem-solutions.de/Partnerloesungen. Hier finden Sie rund um iX-Haus angeordnete Businessprodukte, zu denen bzw. mit denen Sie zusätzliche Fachbereiche ideal abdecken können.

In diesem Sinne: Auf eine gute Zusammenarbeit.

Topics: Achims Kolumne


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